Für eine nachhaltige Entwicklung ist es unabdingbar, dass Ökonomie, Ökologie und soziale Entwicklung im Einklang stehen. 1995
gründete die chemische Industrie ihre weltweite Initiative „Verantwortliches Handeln" ( Responsible Care ® ). Wir messen Erfolg
nicht nur an guten Produkten und guten Gewinnen. Die Verantwortung für die Sicherheit unserer Mitarbeiter, unserer Nachbarn
und der Umwelt steht für den Chemikalien verarbeitenden Betrieb Merck Schuchardt an erster Stelle. Im Bestreben nach stetiger
Verbesserung ist der Standort Hohenbrunn nach der Umweltnorm DIN EN ISO 14001 sowie der Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001 zertifiziert.
Um unseren hohen Standard bei der Sicherheit zu halten und zu verbessern, schulen wir unsere Mitarbeiter regelmäßig. Mit Erfolg:
in den vergangenen Jahren lag unsere Arbeitsunfallquote weit unter dem Durchschnitt der deutschen chemischen Industrie. Mehr
als zehn unserer rund 100 Mitarbeiter sind bei der betriebseigenen Feuerwehr beschäftigt, die eng mit den Feuerwehren der
umliegenden Gemeinden zusammenarbeitet und regelmäßig gemeinsame Übungen durchführt.
Kernthemen beim Umweltschutz sind die Vermeidung von Emissionen und der sorgfältige und sachgerechte Umgang mit Abfällen.
So stellt die katalytische Nachverbrennung der Abluft aus den Chemikalien verarbeitenden Anlagen Emissionswerte nach dem aktuellen
Stand der Technik sicher.
Das Abfallaufkommen von Chemikalien und verunreinigter Materialien konnten wir durch Prozessoptimierungen kontinuierlich verringern.
Der Hauptanteil der bei Merck Schuchardt noch anfallenden Reststoffe wird der Wiederverwertung zugeführt. Für rund 15 Prozent
der Reststoffe haben wir keine Verwertung mehr - diese werden in Zusammenarbeit mit fachlich hoch qualifizierten externen
Unternehmen ordnungsgemäß entsorgt.