Mit jährlichen Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen in Höhe von zirka einer Milliarde Euro engagiert sich die Pharmasparte
in Therapiebereichen mit hohem Spezialisierungsgrad, wie beispielsweise der Neurologie und Onkologie.
Durch die wachsende Zahl von Krebspatienten gewinnt die Krebsforschung weiter an Bedeutung. Im Mittelpunkt stehen bei Merck
dabei Substanzen, die gezielt das Tumorwachstum hemmen, ohne gesunde Zellen so stark zu schädigen wie eine Chemotherapie.
Merck verbindet Therapieansätze, die an der Tumorzelle, der Tumorumgebung und dem Immunsystem angreifen, um die Therapie von
Krebserkrankungen zu optimieren. Erbitux® ist ein monoklonaler Antikörper für die Behandlung von Tumoren, der am Epidermalen
Wachstumsfaktorrezeptor (EGFR) der Krebszellen ansetzt. Es ist derzeit für bestimmte Stadien des metastasierenden Darmkrebses
und von Kopf- und Halstumoren zugelassen, weitere Indikationen werden erforscht.
Merck forscht auch auf dem Gebiet der Autoimmun- und Entzündungskrankheiten, um Patienten mit bisher nicht ausreichend therapierbaren
Krankheiten neue Therapiemöglichkeiten anzubieten. Außerdem befinden sich Präparate zur Behandlung neurodegenerativer Krankheiten
wie Parkinson und Multiple Sklerose in der Entwicklung.